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Braas Betondachstein, doppel S, glanz Granit: Glanzschicht blättert ab!!! Hilfe! | Braas, glanz, Ziegel, doppel, Dach - Fachwerk.de
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Braas Betondachstein, doppel S, glanz Granit: Glanzschicht blättert ab!!! Hilfe!
Im Jahre 2000 wurde unser Dach mit den Betondachsteinen Braas, doppel S, glanz granit, gedeckt. Nach nicht einmal vier Jahren mußten wir mit Erschrecken feststellen, daß viele, der auf dem Dach verlegten Pfannen, ihren Glanz verloren haben. Zuerst dachten wir, daß es sich um Schmutz und Staub handele, aber auch nach mehreren Regengüssen kam der Glanz nicht wieder und es waren ja auch nicht alle Pfannen betroffen. Alle Ortgang- und Firstziegel glänzen noch wie am ersten Tag und auch ca. 15% der normalen Dachsteinen ebenfalls. Das Dach sieht dadurch sehr fleckig aus. Besonders bei feuchter Witterung sieht man, daß Feuchtigkeit in den Ziegel eindringt! Die Schutz-Glanzschicht ist auf den betroffenen Pfannen nicht mehr vollständig vorhanden.
Mir Braas habe ich mich schon in Verbindung gesetzt. Die teilten mir nach einem Besuch eines Außendienstmitarbeiter per Serienbrief mit, daß dies völlig „normal“ wäre, da die Dachsteine Rund um die Uhr der Witterung ausgesetzt sind. Farbveränderungen müsse ich hinnehmen! Es wäre kein Mangel zu erkennen.
Wer kennt dieses Problem? Ist bekannt, ob Braas Probleme mit dieser Dachsteinoberfläche hatte, da es sie nicht mehr zu kaufen gibt? Kann es passieren, daß die Dachsteine durch die fehlende Schutzschicht und die eindringende Feuchtigkeit durch Frost brechen und undicht werden?
Wäre gut, wenn mir jemand einen Tip geben könnte, damit ich Braas zum Austausch der Ziegel auffordern kann!
Danke für die Antworten!T. Weyerhäuser | 19.02.05Garantieleistung ?Hallo Torsten Weyerhäuser,
allgemein von glasierten Ziegeln erwarte ich, daß sie ohne Schaden über Jahrzehnte hinweg halten, ohne selbst Schäden zu zeigen. Wie lange es Gewährleistungsvorschriften gibt, wissen die Architekten hier besser. Mit der Auskunft würde ich mich auch nicht ganz abfinden. Haben Sie schriftlich Bedanken angemeldet? - und haben Sie die Aussage auch schriftlich?
Nachdenkliche Grüße
D.Fr.Dietmar Fröhlich | Dietmar Fröhlich | 20.02.05Es gibt noch viel zu tun, packen wir´s an.Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)Einschreiben!Danke für die schnelle Nachricht!
Habe den ganzen Schriftverkehr! Alle meine Briefe habe ich per Einschreiben geschickt. Braas bot mir jetzt 250,-€ Kulanz an. Mir leigt ein Kostenvoranschlag von fast 6000€ vor (abdecken, entsorgen, eindecken, abdichten, Gerüst). Der Außendienstmitarbeiter nahm einen Ziegel mit, um ihn untersuchen zu lassen, das Ergebnis bekomme ich aber trotz Aufforderung nicht ausgehändigt! Ich bekomme immer nur meiner Meinung nach standartisierte Serienbriefe!Da ist doch etwas faul! Lohnt es sich einen Anwalt einzuschalten? Ich bin auch der Meinung, daß die Glasierung fat ewig halten muß!T. Weyerhäuser | 20.02.05250 € sind wirklich ein Witz für ein schadhaftes Dach und allem damit verbundenen Streß & Aufwand. Wenn man dieses Thema - ordentlich dokumentiert - an die große Glocke hängt und in Fachzeitschriften veröffentlicht, dann kommt hoffentlich bald eine befriedigende Lösung. Die Autohersteller rufen ihre Serien mit Mängeln auch zur kostenlosen Reparatur in die Werkstätten.
Ein guter Anwalt würde das vermutlich alles zur Zufriedenheit regeln, jedoch müßte sicher sein, daß seine eigenen Kosten auch die Gegenpartei bezahlt.
Zuerst sollten Sie mal den Weg des Öffentlich-Machens angehen. Zumindest ankündigen. Eine berechtigte Rufschädigung leistet sich keine Firma und sie wird einiges tun, um das abzuwenden.Dietmar Fröhlich | Dietmar Fröhlich | 20.02.05Es gibt noch viel zu tun, packen wir´s an.Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)Hartnäckig bleiben!Hallo,
um welchen Typ Tondachziegel handelt es sich?
Auf Brass-Dachziegel wird eine 10Jahre, auf Brass-Dachsteine eine 30Jahre Garantie gegeben! Ich gehe mal, ohne die örtlich Gegebenheiten gesehen zu haben, von einem Mangel aus!
Wurde die Dacheindeckung durch eine „Firma“ ausgeführt?
Diese Problematik wurde hier schon mal angesprochen! Es gab auch viel Stress und Ärger, aber es wurde zu Gunsten der Bauherrenschaft positiv beurteilt und der festgestellte Mangel ohne wenn und aber beseitigt! Bei diesem Fall ging es um 11 Dächer, die von einem Bauträger ausgeführt wurden.
Stelle gerne einen Kontakt zu diesem Fall her!
Bedenkliche Grüße
MEZimmergesell Michael Eckardt | 20.02.05Jeder Dummkopf kann eine Scheune einreißen, doch um eine zu bauen, braucht man einen Zimmermann.Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)Hallo Herr Weyerhäuser,
auch ich habe geanu dasselbe Problem wie Sie mit meinem BRAAS Betondachziegel Doppel S. Die Reklamation ist eingereicht und ich warte derzeitig auf eine Antwort. Bei mir ist im Wesentlichen die Südseite/Sonnenseite des Daches betroffen. Die schwarze Glasur ist ab und man sieht den hellen Beton durchscheinen. Die Orthgangziegel haben dagegen immernoch eine deutlich kräftigere Farbe. Der Außendienstmitarbeiter der Fa. BRAAS erklärte das mit langsameren Durchlaufgeschwindigkeiten der Orthgangziegel durch die Lackieranlage. Dadurch wäre hier deutlich mehr Lackauftrag.
Meine Ansprechpartnerin bei BRAAS hat inzwischen kurzfristig gekündigt. Na, ob das was zu bedeuten hat ? Vielleicht hatte Sie die Schna... voll !?
Bitte lassen Sie uns in Kontakt bleiben.
Viele Grüße
UWE HERFETU. Herfet | 01.06.06Gleiches ProblemHallo Herr Weyerhäuser,
wir haben dasselbe Problem mit Braas Betondachstein, doppel S, glanz Granit wie Sie. Unser Dach wurde Ende 1999 gedeckt. Zum ersten Mal haben wir uns vor ca. 1 1/2 Jahren beschwert, doch leider bis heute noch nichts erreicht. Da von Ihnen nichts aktuelles im Forum steht, wären wir sehr daran interessiert wie sie mit der Fa. Braas verblieben sind. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit uns in Kontakt treten könnten.J. Schell | 17.04.07Qualitätsmaßstäbe ?Das Thema Gewährleistung sollte weiterhin in der öffentlichen Diskussion bleiben. Mich interessiert auch, wie die "Geschichte" dann weiter geht.
Früher hatten wir mal die Losung "Jeder liefere jedem Qualität". Aber das ist schon wieder ein Weilchen her.
Heute "zählt" vielfach nur das schnelle Geld und wie man andere möglichst über den Tisch ziehen kann. Eine fatale gesamtgesellschaftliche Entwicklung.Dietmar Fröhlich | Dietmar Fröhlich | 17.04.07Es gibt noch viel zu tun, packen wir´s an.Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)Was ich erreicht habe!Diesen Beitrag hatte ich im Juni 2006 in einem anderen Forum (dach-info.com Suchbegriff Braas) gestellt. Das Fachwerkforum habe ich leider vergessen abzuschließen.
Hallo, entschuldigt, dass ich mich erst jetzt wieder melde, aber ich habe bis Juni über meinen Rechtsanwalt mit Braas verhandelt. Braas hat mich sogar auf § 824 BGB und § 240 StGB (googelt doch mal!) hingewiesen, falls ich mich mit dem Problem und meinen gesammelten Fakten an die Öffentlichkeit wende. Ich werde hier deswegen nur meine Erfahrungen kurz schildern. Hier alles genau zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen und mein Frust würde wieder hochkochen.
Nachdem ich bis Juni 2005 selbst mit Braas schriftlich verkehrt habe, musste ich mir dann doch einen Anwalt nehmen, da Braas mir eine sehr kurze Frist (3 Tage) zur Annahme einer „Wiederholen des letzten Produktionsablauf“ (Neubeschichtung) gesetzt hat.
Ich recherchierte im Internet nach „Dachbeschichtung“ und kam dadurch auch auf die homepage von Braas, auf der in mehreren Pressemitteilungen ausdrücklich vor solchen Beschichtungen gewarnt wurde („Einfach nur Anstrich deckt sich nicht mit ihrem Anspruch“). Man solle qualitativ hochwertige Braas Dachsteine nehmen. Diese Pressemitteilungen sind mittlerweile von der homepage gelöscht (ich habe sie mir aber gesichert).
Nach längerem Schriftverkehr ging Braas immer weiter auf mich zu, aber einen Austausch der Dachsteine mit Übernahme der gesamten Kosten blieb aber aus. Als Ausgleich bot mir Braas an, alle benötigten Dachsteine plus 1000,- € zu zahlen und die Umdeckung und Entsorgung sollte ich selbst ausführen. Dieses Angebot habe ich aber ausgeschlagen, da ich mind. 2500,-€ für Gerüst- und Entsorgungskosten gebraucht hätte. Mein Angebot 4100,-€ an mich zu zahlen und ich würde mir selbst neue Ziegel einer anderen Marke Verlegen schlug Braas aus. Da ich im Dezember einen Unfall erlitten habe und auch die fehlenden 1500,-€ nicht zahlen wollte, musste ich zähneknirschend einer Dachbeschichtung zustimmen. Seit Januar ist nichts mehr das Kundencenter für mich zuständig, sondern meine Angelegenheit wurde von der Konzernrechtsabteilung übernommen.
Die Dachbeschichtung wurde im Juni ausgeführt (Gerüst wurde gestellt. Beim ersten Versuch wurde kein Gerüst gestellt und die Arbeiten wurden durch die BerufsBG eingestellt.). Braas übernahm alle Kosten. Zur Zeit sieht das Dach gleichmäßig gut aus, hoffen wir dass es auch so bleibt. Braas hat mir die 30 jährige Garantie bestätigt und noch zusätzlich 5 Jahre auf die Beschichtung ab Juni 2006 gegeben.
Ich stehe im Kontakt mit vielen ehemaligen „Braaskunden“ zwischenzeitlich wurde schon über die Gründung einer Interessengemeinschaft nachgedacht (Sollte dies doch noch zu Stande kommen, meldet Euch!)
Weise nochmals darauf hin, bei mir handelt es sich um Braasbetondachsteine doppel S, glanz Granit aus dem Jahr 2000. Welche Art Dachsteine genau betroffen sind, kann ich nicht sagen.
Ich habe mehrere Referenzadressen bekommen. Eine war in meiner Nähe. Dieser Kunde hat ebenfalls eine Neubeschichtung bekommen. Dabei handelte es sich um dunkelblau glänzende flache Dachsteine (Tegalit?).
Eine Begründung, was genau der Schaden ist, habe ich nie erhalten. Im Abnahmeprotokoll der Dachbeschichtung steht nur unter Fehlergruppe:“Versagen des Klarlack“.
Wünsche allen viel Erfolg, gebt nicht auf und lasst Euch nicht unterkriegen. Hartnäckig bleiben.T.Weyerhäuser | 18.04.07
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